Mitglied der Unabhängigen Opferschutzkommission

Dr. Kurt Scholz

Geboren 1948, Studium an der Universität Wien (Geschichte, Germanistik, Psychologie), Tätigkeit als Gymnasialprofessor und in der Erwachsenenbildung.

1975-1984 im Bundesministerium für Unterricht und Kunst. Abteilungsleiter für Zeitgeschichte, Politische Bildung und schulische Mitbestimmung. Herausgeber von Lehrmaterialien und Vertreter Österreichs bei zahlreichen fachspezifischen Tagungen (UNESCO, UNICEF etc.). 1984-1992 Koordinator der Stadtaußenpolitik Wiens und Bereichsleiter für Kulturfragen, 1992-2001 Präsident des Stadtschulrats für Wien, 2001-2008 Sonderbeauftragter für Restitutions- und Zwangsarbeiterfragen, 2011-2019 Vorsitzender des Kuratoriums des Zukunftsfonds der Republik Österreich.

Ehrenamtlich tätig beim Europäischen Forum Alpbach, als Vorsitzender des Internationalen Forums Mauthausen, der Köck-Stiftung und der Erwin Ringel-Stiftung. Zahlreiche Vorträge und Aufsätze sowie regelmäßige Beiträge in österreichischen Tageszeitungen.

 

"Es geht um Entschuldigungen, Entschädigungen und eine intensive Zusammenarbeit mit  privaten Opferverbänden und den Justizbehörden. Die Entschuldigungen müssen unmissverständlich und individuell erfolgen. Allgemein gehaltene Worte des Bedauerns helfen dem einzelnen Missbrauchsopfer nicht. Die Entschädigungen sind ein Teil der tätigen  Reue und eine Selbstverständlichkeit. Eine „Wiedergutmachung“ für erlittenes Leid können sie – leider – nicht bedeuten.  In welcher Form die Entschädigungen erfolgen, z.B. ob als Therapieangebot oder als finanzielle Gesten, muss dem einzelnen Opfer vorbehalten bleiben. Nur eine enge Kooperation mit Opfervereinigungen und der Justiz kann den Vorwurf einer zu großen Kirchennähe der Kommission zerstreuen. Wir werden diese Zusammenarbeit suchen."

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Die weiteren
Kommissionsmitglieder

Prof. Dr. Reinhard Haller

Mag. Ulla Konrad

Mag. Eva Marek

Prof. Primarius Dr. Friedrich Rous

Dr. Kurt Scholz

Mag. Bettina Schrittwieser